Peridot

Der Peridot ist einer der wenigen Edelsteine, die nur in einer einzigen Farbe vorkommen: Grün. Dieser auch als Olivin bekannte Stein zeigt ein charakteristisches Gelbgrün bis Olivgrün, das ihn von anderen grünen Edelsteinen unterscheidet. Der Peridot Stein fasziniert durch sein lebhaftes Leuchten und seine lange Geschichte.

Auf dieser Seite erfahren Sie, welche Qualitätskriterien ein Peridot für ein Investment erfüllen muss, aus welchen Abbaugebieten die wertvollsten Steine stammen und worauf Sie beim Karat Preis achten sollten.

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Was macht einen Peridot wertvoll?

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Farbe

Die Farbintensität ist beim Peridot der entscheidende Preistreiber. Blasse oder bräunliche Steine sind deutlich günstiger, während Exemplare mit sattem, reinem Grün Spitzenpreise erzielen. Die begehrteste Farbe ist ein intensives Grasgrün ohne Braun oder Gelbstich.

Interessant für Kenner: Die grüne Farbe entsteht durch Eisen im Kristallgitter. Je nach Eisengehalt variiert der Farbton von hellem Gelbgrün über klassisches Olivgrün bis zu seltenen tiefgrünen Tönen aus Pakistan und Myanmar.

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Reinheit

Beim Peridot gelten strenge Maßstäbe: Ein Investment Stein muss augenrein sein. Das bedeutet, er darf keine Einschlüsse haben, die Sie ohne Hilfsmittel erkennen können. Typisch für Peridot sind sogenannte Seerosen Einschlüsse, die bei hochwertigen Steinen nicht sichtbar sein sollten.

Glücklicherweise kommen Peridots häufig mit guter Reinheit vor. Stark getrübte oder milchige Steine eignen sich nicht als Investment und sind am Markt entsprechend günstig.

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Karat und Preis

Der Peridot Preis pro Karat steigt mit dem Gewicht, besonders bei Top Farben. Investment Qualität beginnt erfahrungsgemäß bei Steinen ab 5 Karat mit intensiver Farbe und perfekter Reinheit. Größere Peridots über 10 Karat sind selten und erzielen Liebhaberpreise.

Preislich liegen hochwertige Peridots derzeit zwischen 50 und 400 Euro pro Karat. Top Exemplare aus Pakistan mit perfekter Grasgrünfärbung können deutlich höhere Preise erzielen.

Der Schliff

Hochwertige Peridots werden fast ausschließlich facettiert geschliffen. Die Facetten brechen das Licht und erzeugen die charakteristische Lebhaftigkeit des Steins. Besonders beliebt sind Schliffformen, die die intensive grüne Farbe optimal zur Geltung bringen.

Gängige Schliffformen sind Oval, Rund, Kissen und Smaragdschliff. Mit einer Mohshärte von 6,5 bis 7 ist der Peridot etwas weicher als viele andere Edelsteine, was beim Schleifen besondere Sorgfalt erfordert.

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Peridot erkennen

Der Markt für Edelsteine kennt verschiedene Formen von Behandlungen und Imitationen. Wer einen Peridot als Investment kaufen möchte, muss wissen, worauf zu achten ist.

Häufige Behandlungen

Ein großer Vorteil des Peridots: Er wird in der Regel nicht behandelt. Anders als viele andere Edelsteine kommen Peridots von Natur aus mit ihrer charakteristischen grünen Farbe vor. Erhitzung oder andere Farbbehandlungen sind bei diesem Stein unüblich und auch nicht wirksam.

Das macht den Peridot besonders attraktiv für Anleger, die Wert auf vollkommen natürliche Steine legen. Ein Zertifikat bestätigt die Natürlichkeit des Steins.

Verwechslung mit anderen Steinen

Peridot vs Smaragd und andere grüne Steine

Der Peridot kann auf den ersten Blick mit einem Smaragd verwechselt werden. Beide zeigen Grün, doch der Smaragd tendiert zu einem kühleren Blaugrün, während der Peridot ein wärmeres Gelbgrün bis Olivgrün zeigt. Zudem ist der Smaragd mit Härte 7,5 bis 8 etwas härter.

Auch grüner Turmalin oder Tsavorit können ähnlich aussehen. Der Peridot zeichnet sich durch einen charakteristischen öligen Glanz und seine typische Doppelbrechung aus. Ein Zertifikat eines anerkannten Instituts schafft Klarheit.

Peridot als Investment

Der Peridot ist ein wunderschöner Edelstein mit interessantem Wertsteigerungspotenzial. Als Ergänzung zu einem bestehenden Edelstein Portfolio kann er eine attraktive Option sein, wenn bestimmte Qualitätskriterien erfüllt sind.

Für den Peridot sprechen die natürliche Reinheit ohne notwendige Behandlungen, die historische Bedeutung als einer der ältesten bekannten Edelsteine sowie die begrenzte Verfügbarkeit von Top Qualitäten aus Pakistan.

Gegen den Peridot als Hauptinvestment sprechen die vergleichsweise niedrige Härte von 6,5 bis 7, die geringere Bekanntheit und Nachfrage als bei den Big Four sowie das große Angebot an günstigeren Steinen aus Arizona.

Unsere Empfehlung lautet daher, zunächst in die etablierten Investment Edelsteine Rubin, Saphir, Smaragd und Tansanit zu investieren. Der Peridot eignet sich als Ergänzung für Anleger, die ihr grünes Portfolio diversifizieren möchten.

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