Rhodolith

Der Rhodolith ist ein Edelstein aus der Granatfamilie, der durch seine einzigartige himbeerrote bis purpurrosa Farbe besticht. Sein Name leitet sich vom griechischen Wort rhodon für Rose ab. Der Rhodolith Granat vereint die Schönheit eines Rubins mit der Brillanz eines Granats.

Auf dieser Seite erfahren Sie, welche Qualitätskriterien ein Rhodolith für ein Investment erfüllen muss, aus welchen Abbaugebieten die wertvollsten Steine stammen und worauf Sie beim Karat Preis achten sollten.

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Was macht einen Rhodolith wertvoll?

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Farbe

Die Farbintensität ist beim Rhodolith der entscheidende Preistreiber. Blasse oder bräunliche Steine sind deutlich günstiger, während Exemplare mit sattem Himbeerrot oder leuchtendem Purpurrosa Spitzenpreise erzielen. Die begehrteste Farbe ist ein intensives Himbeerrot ohne Braun oder Orangestich.

Interessant für Kenner: Der Rhodolith ist ein Mischkristall aus Pyrop und Almandin. Diese besondere Zusammensetzung verleiht ihm sein charakteristisches Farbspektrum, das von zartem Rosé über lebhaftes Himbeerrot bis zu tiefem Purpur reicht.

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Reinheit

Beim Rhodolith gelten strenge Maßstäbe: Ein Investment Stein muss augenrein sein. Das bedeutet, er darf keine Einschlüsse haben, die Sie ohne Hilfsmittel erkennen können. Glücklicherweise kommen Rhodolithe häufig mit sehr guter Reinheit vor.

Ein Vorteil gegenüber anderen roten Edelsteinen: Rhodolithe sind von Natur aus oft einschlussfrei. Stark getrübte oder milchige Steine sind selten und eignen sich nicht als Investment.

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Karat und Preis

Der Rhodolith Preis pro Karat steigt mit dem Gewicht, allerdings weniger stark als bei selteneren Edelsteinen. Investment Qualität beginnt erfahrungsgemäß bei Steinen ab 3 Karat mit intensiver Farbe und perfekter Reinheit.

Preislich liegen hochwertige Rhodolithe derzeit zwischen 50 und 200 Euro pro Karat. Top Exemplare mit perfekter Himbeerfarbe aus Tansania können höhere Preise erzielen und bieten solides Wertsteigerungspotenzial.

Der Schliff entfesselt das innere Feuer

Hochwertige Rhodolithe werden fast ausschließlich facettiert geschliffen. Die Facetten brechen das Licht und erzeugen eine lebhafte Brillanz, die den Stein zum Leuchten bringt. Besonders beliebt sind Schliffformen, die die intensive Farbe optimal zur Geltung bringen.

Gängige Schliffformen sind Oval, Rund, Kissen und Tropfen. Der Rhodolith zeigt keinen Pleochroismus, was dem Schleifer mehr Freiheit bei der Ausrichtung des Steins gibt. Eine Mohshärte von 7 bis 7,5 macht ihn robust genug für alle Schmuckarten.

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