Ja, es kann durchaus sinnvoll sein, diesen Edelstein für ein Investment in Betracht zu ziehen. Ein genauer Blick auf die Entwicklung des Markts lohnt sich. Hochwertige Morganit-Berylle entstehen in sogenannten Pegmatiten, die geologisch sehr rar sind. Besonders in Brasilien, einem der Hauptfundorte, wird das Rohmaterial immer seltener, was den Preis bei Top-Exemplaren aus der Region in die Höhe treibt.
Auch in anderen bekannten Herkunftsländern gibt es immer weniger Funde von Steinen in Investment-Qualität. Diese Morganite sind allerdings oft noch vergleichsweise günstig. Wer frühzeitig einsteigt, kann wahrscheinlich von einem lukrativen Zukunftsbonus profitieren, wenn entsprechende Vorkommen ebenfalls langsam versiegen. Hier ist dann ein ähnlicher Preiszuwachs wie bei Objekten aus Brasilien zu erwarten.
Die gestiegene Nachfrage unter den Schmuckherstellern ist ein weiterer Punkt, der die Wertentwicklung beeinflusst. Designer und Manufakturen schätzen den Edelstein, weil er selten ist und gleichzeitig eine besonders klare Brillanz mitbringt. Obendrein umgibt ihn eine romantische Aura, was sich im Schmuckbereich natürlich bestens verkaufen lässt. Auch das spricht für eine positive Wertsteigerung in den kommenden Jahren.