Der Rubellit ist die rote Varietät des Turmalins. Aber nicht jeder rötliche Turmalin geht automatisch als Rubellit durch. Nur solche Steine, die sowohl im Sonnenlicht als auch bei künstlicher Beleuchtung ihr strahlendes Rot behalten, werden entsprechend eingestuft.
Der Name leitet sich passenderweise vom lateinischen Wort „rubellus“ für „rötlich“ ab. Die wertvollsten Exemplare fallen durch eine dunkle, satte Rotfärbung auf, womit sie hochwertigen Rubinen zumindest auf den ersten Blick sehr ähnlich sind.
Turmaline entstehen tief in der Erde aus mineralreichen Lösungen, die sich langsam abkühlen und kristallisieren. Mit einer Mohs-Härte von 7 bis 7,5 sind sie robuster als viele andere Farbedelsteine, aber dennoch etwas weicher als Smaragd, Saphir oder Rubin.